Sanierung Friedhofsmauer Fallbach
Aufmauerungsarbeiten an der Friedhofsmauer abgeschlossen!
In den Wintermonaten 2025 ist ein Teil der bestehenden Friedhofsmauer vor der Fallbacher Kirche durch Frosteinwirkung beschädigt worden und schließlich eingestürzt. Monatelang lag direkt am Friedhofseingang ein großer Steinhaufen.
Pfarrvikar Lukas Rihs wandte sich daraufhin im Jänner 2026 an Ortsvorsteher Thomas Appel, um bei der Wiederherstellung um fachkundigen Rat und Unterstützung zu bitten. Der gelernte Maurer, Polier und Bauleiter sagte dem Pfarrverband seine Hilfe zu und übernahm die Planung und Durchführung des Projekts. Wegen der winterlichen Witterungsverhältnisse konnten die Arbeiten jedoch erst im März beginnen.
Zunächst wurden die alten Steine bis zum Fundament entfernt und der Untergrund gereinigt. Anschließend begannen die aufwendigen Mauerungsarbeiten mit Kalksteinen. Eine Abordnung des Pfarrgemeinderates Fallbach fuhr extra nach Ernstbrunn ins Kalkwerk, um passende Kalksteine zu besorgen. Thomas Appel organisierte insgesamt sieben Arbeitseinsätze und konnte dabei auch Freunde und Bekannte für die Mithilfe gewinnen. Er sorgte zudem dafür, dass stets ausreichend Baumaterial vor Ort war.
Nach rund 55 investierten Arbeitsstunden war die Friedhofsmauer bereits wieder aufgemauert. Besonders zeitintensiv gestaltete sich das beidseitige Verfugen des Natursteinmauerwerks. Anschließend wurde die Mauer gereinigt.
Aktuell wird überlegt, wie die Friedhofsmauer künftig vor Frostschäden geschützt werden kann. Der Wunsch der Pfarrgemeinde ist eine Sanierung der halben Friedhofsmauer, möglicherweise mit einer neuen Abdeckung der Mauerziegel – etwa in Form eines Betonkranzes, Dachziegeln oder einer Blechabdeckung.
Der Pfarrgemeinderat wird in Kürze über das weitere Vorgehen entscheiden. Ziel ist es, die notwendigen Bauarbeiten rechtzeitig vor der Firmung und Erstkommunion im Mai abzuschließen.


